Der Digital Command Control Standard erklaert: Wie DCC-Signale funktionieren, was ein Decoder macht und warum Digital der Standard fuer moderne Modellbahnen ist.
Digital Command Control (DCC) hat die Modellbahn revolutioniert. Statt einer einzigen Spannung auf dem Gleis, die alle Loks gleichzeitig steuert, sendet DCC digitale Befehle an individuelle Decoder in jeder Lokomotive.
Das DCC-Signal
Ein DCC-Signal ist eine Wechselspannung mit codierter Information. Die Zentrale moduliert die Gleissspannung zwischen positiver und negativer Polaritaet. Kurze Impulse (58 Mikrosekunden) stehen fuer eine logische 1, laengere Impulse (mindestens 100 Mikrosekunden) fuer eine logische 0.
Jeder Decoder hat eine eindeutige Adresse (standardmaessig 1-127, mit erweiterter Adressierung bis 10239). Die Zentrale sendet Pakete mit Adresse und Befehl, und nur der angesprochene Decoder reagiert.
Decoder-Typen
Fahrdecoder steuern den Motor und damit Geschwindigkeit und Fahrtrichtung. Funktionsdecoder schalten Licht, Sound und andere Funktionen. Kombinierte Decoder vereinen beides in einem Bauteil. Sounddecoder enthalten zusaetzlich einen Lautsprecher-Verstaerker und Klangdateien.
Vorteile gegenueber Analog
Mehrere Loks auf demselben Gleisabschnitt unabhaengig steuern, bis zu 28 Fahrstufen fuer feinfuehliges Fahren, Lichtfunktionen unabhaengig von der Fahrtrichtung, Programmierbare Anfahr- und Bremsverzoegerung.
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